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Bärenmahlzeit

Der kleine Honk ist noch zu Besuch bei mir. Und ich bemühe mich immer um eine ausgewogene, reichhaltige Kost…

Da mein jüngster Kampf gegen den Hefeteig eher bei 1:1 beigelegt werden musste, muss ich mich wegen Brot wohl doch immer noch zum Bäcker bemühen. Obwohl, wer braucht Brot, wenn er solche Rosinenbrötchen haben kann!?

Koboldwetter

13.November und 17 Grad draußen…Himmel, Arsch und Zwirn!

Ob das noch mit rechten Dingen zugeht, wenn man nen Kobold in Haus hat?

Ein irdenes Gefäß herstellen hat etwas von Feuer machen: Erst stellt man sich total doof an und muss dreimal neu anfangen, wenn man es ungefähr raus hat, dann gehts recht schnell. Zum Ende kommen dann noch ein paar Schwierigkeiten und wenn man sich immer noch doof anstellt, dann ist es gleich wieder aus. Man ärgert sich, flucht herum und möchte alles hinschmeißen. Aber sobald man fertig ist, (auch wenn es ein bisschen krumm ist) füllt sich die Brust mit Stolz, als hätte man ein ganzes Haus gebaut! (nur mit den Händen!)

Himmlischer Ausblick

mein Panorama-Blick beim Frühstück

Der Babbelfisch wird wieder ein bisschen belebt, hab ich mir gedacht. Da die “soziale Spinnennetzarbeit” in Form von Gesichtsbüchern für meinen Geschmack zu viel Datenkraken-Charakter haben, werde ich wohl die “alte” Blog-tradition wieder entflammen und neueste Errungenschaften hier posten. Außerdem gibts ja eh meist Bilder zu sehen, die in gesitteterer Atmosphäre hier viel besser zu genießen sind. Und wer es schon verlernt hat – die persönliche Neigungen des Lesers zu etwaigen Artikeln müssen hier noch durch archaische Kommunikationstechniken wie “Kommentare schreiben” zum Ausdruck gebracht werden! Also: viel Glück!

Tapetenwechsel

Alles ist im Umbruch…nur hier beim Babbelfisch ist nix los! ;) Ja, wahrhaftig packt die reale Welt hinter dieser hier ihre Kisten und nistet sich an einem anderen Fleckchen Erde ein..und wer weiß, was das so alles bewirkt. So werden alle Monster, alle Viecher, Augenspangen, Nähmaschinen, Materialkisten und Teddybäraugen ein neues zu Hause finden. Und die Monster und Viecher kriegen auch auf virtueller Ebene einen völlig neuen Anstrich – Farben und Tapete stehen schon bereit, es muss nur noch einer an die Arbeit gehen! In diesem Sinne: es ist noch viel zu tun!

ehrtweibchen-Stoffdesign für den Dawanda/Stoffn.de-Wettbewerb. Hier kann man zum Gewinn verhelfen!

Dank eines kleinen Kulturmagazins aus Leipzig sind die ehrtweibchen werbetechnisch auch mal in einem Printmedium vertreten. So ganz professionell als Anzeigenkunde und in Farbe. Das macht mich schon mächtig stolz. Und es kommt noch eins drauf: Mein erster, quasi “offizieller” Job für eine Illustration hat mir das Ganze eingebrockt. *freu* Und im nächsten Heft gibts mehr!

Lass die kleinen Dicken nach deiner Pfeife (=Maus) tanzen! :D

Design für alle

Da ich mich wohl ab Oktober zu den gefühlten Millionen von Designstudenten zählen darf, die lauter Dinge entwerfen, die die Welt nicht braucht; habe ich mir gedacht: Schauste dir mal an, was so auf dich zukommt. Tadaaahh… und ich sah jede Menge Röhrenjeans, gepaart mit Seitenscheitel und Schlabberpullis. Nein, mal im Ernst. Auf dem diesjährigen Designfestival Berlin (DMY -was auch immer die Abkürzung heißen soll) war das Ausstellerrepertoire zum Glück sehr unterschiedlich. Von Betonbechern, unbequem aussehenden Sitzmöbeln, Fransenlampen bis hin zu lustigen Apperaturen, Schäfchen-hockern und Bioplastik. Es gab ne Menge interessantes und uninteressantes Zeug zu sehen. Und eines meiner Lieblingsstücke, das Spiderman-Klettergerüst aus Transparent-Klebeband (siehe Fotos) hat auch noch nen Preis gewonnen.

Ich frage mich nur immer wieder, wie es zu diesem eigentlich so uniformen Erscheinungsbild kommt. Gerade im Bereich Möbel/Interieur erkennt man das Designerstück sofort: kubistisch, unbequem, nackig und am besten noch ganz allein in der Loftwohnung mit Parkett und ner Fransenlampe drüber. -Wieso? Warum nicht mal speckig, wuchtig, reichlich verzeirt und überkandiedelt, wie es früher einmal Mode war. Wo soll dieser Trend noch hinführen – dass wir alle irgendwann nur noch auf Silikonblasen sitzen und an Aluminiumwürfeln frühstücken?

“Flatworld” von 1997

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