De säk’sche Lorelei
26. August 2006 von admin
Ich weeß nich, mir isses so gomisch,
Und ärchendwas macht mich verstimmt.
S’is meechlich, das is anadomisch,
Wie das ähm beim Mänschen oft gimmt.
De Älwe, di blätschert so friedlich,
Ä Fischgahn gommt aus dr Tschechei.
Drin sitzt ‘ne Familche gemiedlich,
Nu sinse schon an dr Bastei.
Un ohm uffm Bärche, nu gugge,
da gämmt sich a Freilein ihrn Zobb.
Se schtriechelt glatt hibsch mit Schbugge,
Dann schtäcktsn als Gauz uffn Gobb.
Dr Vader da unten im Gahne
Glotzt nuff bei das Weib gans entzickt.
De Mudder mehnt draurich: “Ich ahne
Di macht unsern Babbah verrickt.”
Nu fängt di da ohm uffm Fälsen
Zu sing ooch noch an ä Gubbleh.
Dr Vader im Gahn dud sich wälsen
Vor Lachen un jodelt: “Juchheh!”
“Bis schtille”, so schreit ängstlich Ottilche.
Schon gibbelt gans forchtbar dr Gahn,
Un blätzlich versinkt de Familche…
Nee, Freilein, was hamse gedahn!
1 Reaktion zu “De säk’sche Lorelei”
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am 26 Aug 2006 um 14:321zissa
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